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»Tanmaxxing«
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Sonnenbrand als Trend – Hautschäden inklusive

Der Trend zum Sonnenbrand trägt Hashtags wie »Tanmaxxing« oder »UV-Maxxing«. Doch das kann schwerwiegende Folgen haben. Ein Hautarzt schlägt Alarm. 
AutorKontaktdpa
Datum 06.08.2026  13:00 Uhr

UV-Strahlung nimmt zu

Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) nimmt die Gefahr auch zu, weil die Belastung mit UV-Strahlung steigt. Nach Daten der Messstationen in Dortmund und im Raum Brüssel nahm die monatliche UV-Strahlung zwischen 1997 und 2022 in Dortmund um mehr als zehn Prozent zu, im Raum Brüssel wurde ein Anstieg von nahezu zwanzig Prozent verzeichnet. Die wichtigste Ursache für die zunehmenden Werte sind nach Angaben der Forscher Veränderungen der Bewölkung und damit eine Zunahme der Sonnenscheindauer, möglicherweise aufgrund des Klimawandels.

Die Leiterin des DKFZ-Krebsinformationsdienstes, Susanne Weg-Remers, plädiert für einen bewussten Umgang mit der zunehmenden UV-Strahlung und einen dem Hauttyp angepassten, konsequenten Sonnenschutz. Das gelte bereits ab dem Frühjahr und auch bei bedecktem Himmel sowie wechselhaftem Wetter. »Wir müssen uns bewusst machen: Die Haut vergisst nicht. Auch wenn sie sich von einem Sonnenbrand dem Anschein nach erholt – Schaden nimmt sie trotzdem. Und so kann auch noch nach vielen Jahren Hautkrebs entstehen.«

Die Zahl der Hautkrebspatienten in deutschen Krankenhäusern hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdoppelt. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamts. 2024 waren es 120.100 stationär mit Hautkrebs behandelte Patienten und damit 95 Prozent mehr als noch 2004. Auch die Zahl der Todesfälle durch Hautkrebs hat demnach zugenommen: 4600 Menschen starben 2024 an Hautkrebs, 65 Prozent mehr als 20 Jahre zuvor.

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