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Weißfleckenkrankheit
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Vitiligo-Therapie schnell beginnen

Die Weißfleckenkrankheit bereitet vielen Betroffenen vor allem psychisch und sozial große Probleme, ist doch auf den ersten Blick sichtbar, dass »etwas nicht stimmt«. Sobald die Diagnose steht, sollte zügig therapiert werden.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 25.06.2026  10:00 Uhr

Welche Rolle spielen Lichttherapien?

Über ein bis eineinhalb Jahre dreimal pro Woche eine UV-B-Phototherapie sorgen dafür, dass die hellen Stellen wieder mehr Pigmente bilden. Dabei hat die lokalisierte Phototherapie Vorteile, weil sie die umgebende Haut kaum tangiert. Das verhindert die unerwünschte Dunkelfärbung nicht betroffener Hautareale. Häufig setzen Ärzte auf eine Kombination aus chemisch-synthetischen Wirkstoffen mit Lichttherapie.

Warum ist es so wichtig, eine Therapie schnell nach Krankheitsausbruch zu beginnen?

Eine unverzüglich begonnene Therapie kann die Erkrankung aufhalten beziehungsweise deren Fortschreiten verlangsamen.

Was können Betroffene selbst tun?

Einmal im Jahr sollten Menschen mit Vitiligo ihre Schilddrüsenwerte sowie Antikörper gegen die Schilddrüse bestimmen lassen. Den TSH-Wert sowie TPO- und TG-Antikörper zeigen Veränderungen am besten an und sind nötig, weil Vitiligo häufig mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse einhergeht.

Weil nicht vorhersehbar ist, wie eine Therapie anschlägt oder wie sich die Krankheit weiter ausbreitet, die Psyche der Betroffenen wegen der äußerlichen Sichtbarkeit der Vitiligo oft stark belastet ist, sollten Betroffene wissen und erlernen, welche dermokosmetischen Produkte wie aufgetragen werden, um die Haut gleichmäßiger aussehen zu lassen. Die Leitlinien raten auch dazu, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, um sich auszutauschen und offene Fragen zu klären.

Archivartikel, im Original erschienen am 15. April 2025

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