Unabhängig davon könnten praxisrelevante Maßnahmen die Anwendungssicherheit weiter erhöhen. So sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob der Inhalator einsatzbereit ist. Dazu gehören folgende Schritte:
Ebenso wichtig sind die regelmäßige Schulung und Reevaluation der Inhalationstechnik. Vor allem nach einem Wirkstoff- oder Produktwechsel sollte die Anwendung des neuen Inhalators demonstriert und bei Bedarf geschult werden, betonen die Autoren. Dies gelte sowohl für die Patienten als auch für Eltern, pflegende Angehörige und andere Bezugspersonen.
Als eine zentrale Sicherheitsmaßnahme empfehlen sie das Mitführen eines funktionsfähigen Ersatzinhalators, vor allem für Patienten mit schwerem Asthma oder häufigen Exazerbationen. Sowohl das Gerät in Benutzung als auch das Ersatzpräparat sollten regelmäßig auf Füllstand, Funktionsfähigkeit und Verfalldatum geprüft werden. Bedingt durch Lieferengpässe könne es vorkommen, dass Ersatzinhalatoren nicht identisch mit dem ursprünglichen Device sind. Dann sei eine erneute Einweisung in die korrekte Anwendung besonders wichtig, um Anwendungsfehler und daraus resultierende Risiken zu minimieren.
Das Apothekenteam kann die Patienten dazu anleiten, dass sie ihre Inhalatoren aufmerksam kontrollieren, bei Unsicherheit frühzeitig fachlichen Rat einholen und sich bei einem Produktwechsel erneut in die korrekte Anwendung einweisen lassen.