Natürlich lässt sich nicht in allen Fällen genau das erreichen, was eine andere Person hat. Wenn man etwa neidisch auf die frisch gewordene Mutter ist, selbst aber keine Kinder bekommen kann. Krüger rät, sich stets zu fragen, was den eigenen Wunsch ausmacht und wie man ihn am ehesten ausleben kann. Zum Beispiel, indem man im Umfeld anbietet, bei der Kinderbetreuung zu unterstützen.
»Ich muss im Grunde immer sehen: Da ist etwas Wichtiges, Wertvolles, das der andere hat«, so der Psychotherapeut. »Das sollte ich nicht heruntermachen, sondern für mich selbst versuchen, intelligent das Maximum an Wunscherfüllung umzusetzen.«