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Ernährung kurz & knackig
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Graupen – warum das alte Getreide wieder auf den Teller gehört

Viele Menschen denken bei Graupen zuerst an eine dicke, schleimige Suppe aus Omas Küche. Dabei können die kleinen Gerstenkörner deutlich mehr als das.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 30.08.2026  14:00 Uhr

Graupen sind günstig, vielseitig und liefern wertvolle Nährstoffe. Besonders interessant: Sie enthalten spezielle Ballaststoffe, die lange satt machen, die Verdauung unterstützen und sich positiv auf Herz und Stoffwechsel auswirken können.

Das bringt es wirklich

Besonders günstig ist:

  • hoher Gehalt an löslichen Ballaststoffen (Beta-Glukane)
  • langanhaltende Sättigung durch komplexe Kohlenhydrate
  • können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken
  • niedriger glykämischer Index, dadurch langsamer Anstieg des Blutzuckers
  • gut für Darmgesundheit und Verdauung

Das steckt drin

  • Beta-Glukane – unterstützen die Herzgesundheit und fördern die Darmflora
  • Eisen – wichtig für die Blutbildung und den Sauerstofftransport
  • Magnesium – unterstützt Muskeln und Nerven
  • Zink und Mangan – wichtig für Stoffwechsel und Immunsystem

Mini-Wissen

Entscheidend ist nicht, dass Graupen ein traditionelles Lebensmittel sind. Spannend ist vielmehr, dass sie deutlich mehr Ballaststoffe enthalten als polierter Reis und dabei oft regional angebaut werden. Das macht sie nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig.

Alltags-Boost

Schon kleine Routinen machen einen Unterschied:

  • Reis im Risotto einfach durch Graupen ersetzen
  • eine Handvoll Graupen in Suppen und Eintöpfe geben
  • gekochte Graupen als Salatbasis verwenden
  • Kartoffeln oder Nudeln gelegentlich gegen Graupen austauschen
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