Im Laufe des Alters verliert die Haut zudem an Spannkraft. Auch dadurch können die Gesichtskonturen schlaff wirken. »Die Hautalterung entsteht durch den Abbau von Kollagen und Elastin, Volumenverlust sowie das Absinken tieferer Gewebestrukturen«, erklärt Schlossberger.
Solche Prozesse lassen sich ihr zufolge aber nicht durch ein Gesichtsformungsband dauerhaft beeinflussen. Denn: »Aus dermatologischer Sicht handelt es sich eher um einen temporären kosmetischen Effekt als um eine echte Behandlung«, so Schlossberger.
Cremes oder ein Serum können helfen, dass die Haut möglichst lange straff bleibt. »Es ist wissenschaftlich belegt, dass einige Wirkstoffe gegen Hautfalten helfen«, sagt Schröder. Dazu gehören ihr zufolge unter anderem Retinoide, also Vitamin-A-Derivate, Antioxidantien, Hyaluronsäure und Phenole. Zudem gebe es Cremes mit Botox-ähnlicher Wirkung. »Diese Cremes enthalten Neuropeptide Argireline und wirken von außen, müssen also nicht per Spritze verabreicht werden«, erklärt Schröder.
Seiner Haut kann man noch auf eine andere Weise etwas Gutes tun: »Sonnenschutz ist ein wichtiges Anti-Aging-Mittel. Die Sonne ist einer der Hauptfaktoren, der Haut durch die Entstehung freier Radikale altern lässt – mal abgesehen von dem Hautkrebsrisiko«, so Schröder. Daher sagt die Fachärztin: »Je besser man sich vor der Sonne schützt, umso weniger Falten bekommt man.«