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Ernährung kurz & knackig
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Klimabewusst essen – warum jede Änderung etwas bringt

Wenn es um eine gesündere oder klimafreundlichere Ernährung geht, tappen viele Menschen in die »Ganz oder gar nicht«-Falle. Dabei ist jede Änderung ein Schritt in die richtige Richtung und hat positive Auswirkungen.
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 02.08.2026  12:00 Uhr

Mini-Wissen

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Mischköstlern, die Ernährung zu mehr als ¾ pflanzlich und nur zu knapp ¼ tierisch zu halten. Es sollten nicht mehr als 300 Gramm Fleisch pro Woche konsumiert werden. Ein Ei pro Woche ist der DGE zufolge ausreichend.

Aus ökologischer Sicht sollte auch Fisch nur eingeschränkt verzehrt werden, denn die Ökosysteme leiden stark unter Überfischung, Beifang und Zerstörung von Lebensräumen. Beim Kauf sollten Verbraucher auf Fischart, Fangmethode und Fanggebiet achten. Orientierung bietet zum Beispiel die Guter-Fisch-Liste

Hülsenfrüchte sind aus zweierlei Hinsicht wertvoll: Sie enthalten wichtige Nährstoffe wie Proteine und unterstützen einen nachhaltigen Ackerbau, da sie die Fruchtbarkeit des Bodens verbessern.

Alltags-Boost

Schon kleine Routinen machen einen Unterschied:

  • Saisonkalender beim Obst- und Gemüseeinkauf nutzen
  • pflanzliche Alternativen wählen, zum Beispiel Margarine, Pflanzendrinks oder pflanzenbasierte »Fischstäbchen«
  • Proteine clever kombinieren : Günstig ist zum Beispiel die Kombination von Hülsenfrüchten und Getreide beziehungsweise Reis oder die Kombination von Bohnen und Mais.
  • Bei exotischen Früchten auf Transportwege achten (Flugimport ist klimaschädlicher)
    Tipp: Bananen kommen fast ausschließlich per Schiff zu uns, während mehr als 90 Prozent der Papayas und Mangos fliegen.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mit einem Wegwerfdatum verwechseln
  • Ideen für Wochenmenüs entsprechend der »Plantery Health Diet« (vegan, vegetarisch, flexitarisch) liefert zum Beispiel der WWF
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