| Caroline Wendt |
| 20.03.2026 16:00 Uhr |
Die NVL betont, dass eine Asthmatherapie stets nach dem Grundsatz »So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich« erfolgen sollte. Klagen Patienten darüber, dass ihre aktuelle Medikation nicht ausreicht, sollten PTA und Apotheker zunächst prüfen, ob die vorhandene Therapie korrekt umgesetzt wird:
Gerade bei der Anwendung unterschiedlicher Inhalationssysteme kann die Apotheke punkten: Mit der pharmazeutischen Dienstleistung (pDL) zur Inhalationsschulung lassen sich Technikfehler aufdecken und korrigieren. Anspruch auf diese Schulung haben Patienten bei jeder Neuverordnung oder bei einem Device‑Wechsel – und das einmal jährlich.
Zudem können Apotheken auf die Vorteile der Peakflow-Messung hinweisen. Das Hilfsmittel zur Selbstkontrolle zu Hause misst die maximale Atemstoßkraft. Bemerken Patienten, dass die Werte sinken, können sie in Absprache mit ihrem Arzt frühzeitig eingreifen und das Voranschreiten der Entzündung eindämmen und unter Umständen eine Akutsituation wie einen Asthmaanfall vermeiden.
Wenn Patienten eines der folgenden Anzeichen bemerken, ist ihr Asthma möglicherweise nicht optimal kontrolliert. Sie sollten dann eine Therapieanpassung mit ihrem Arzt besprechen: