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Malaria
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So vermehrt sich der Erreger

Das aktuelle Geschehen rund um den Frankfurter Flughafen zeigt, dass die Tropenkrankheit Malaria in seltenen Fällen auch hierzulande auftreten kann. Doch wie gelangt der Erreger überhaupt von der Mücke zum Menschen – und wieder zurück?
AutorKontaktVerena Schmidt
Datum 18.09.2026  12:00 Uhr

Frühe Therapie entscheidend

Eine Malaria-Infektion ist gut behandelbar, entscheidend ist, dass die Erkrankung früh erkannt wird. Bei unkomplizierter P.-falciparum-Malaria kommen heute vor allem Kombinationen mit Artemisinin-Derivaten wie etwa Artemether/Lumefantrin (Riamet®) zum Einsatz. Auch die Wirkstoffkombination von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) kann zur Therapie eingesetzt werden. Bei schwerem Verlauf ist eine stationäre Behandlung erforderlich; hier wird dann meist Artesunat intravenös verabreicht.

Prinzipiell spielt die Prophylaxe, also der Schutz vor dem Stich der Anopheles-Mücke, eine wichtige Rolle. Reisende in Malariagebiete sollten konsequenten Mückenschutz betreiben und je nach Reiseziel und individuellem Risiko eine medikamentöse Prophylaxe erwägen. Frankfurter Bürgern, die in der Nähe des Flughafens leben, rät das Gesundheitsamt aktuell: Wer sich besonders große Sorgen mache, könne zu »Mückenschutz durch Repellentien und bedeckende Kleidung« greifen. Ergänzend könnten in Wohnräumen beispielsweise Fliegengitter das Risiko eines Stichs minimieren. Grundsätzlich sei die Gefahr einer Infektion aber sehr gering. Menschen mit unklarem Fieber, die sich im Umfeld des Flughafens aufhalten oder dort leben, sollten dies umgehend abklären lassen.

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