| Isabel Weinert |
| 18.09.2026 13:30 Uhr |
Eine weitere Innovation: Caelo will nach und nach mehr Fertigarzneimittel (FAM) anbieten. Das erweiterte Portfolio an Standardzulassungen beinhalte deshalb nun auch Jodtinktur, Zinksalbe sowie Zinkpaste. Fertigarzneimittel nach Standardzulassung könne man auch ohne Prüfung für die Rezeptur nutzen, so die Mitarbeiterin am Stand. Zudem wurde das Angebot im Bereich Kosmetikartikel erweitert. Wichtig für die Abgabe, den Einsatz sowie die Beratung sei immer, zu schauen, als was das jeweilige Produkt notifiziert wurde. Denn bei Kosmetikprodukten gilt das Kosmetikrecht.
Recht neu im Caelo-Portfolio ist Aluminiumchlorid-Hexahydrat, die NRF-Rezeptur, 20 Prozent dosiert, also eine Rezeptur, die auch häufig verordnet wird. Mit dieser Rezeptur von Caelo muss die Apotheke nichts mehr selbst herstellen, wenn der Patient mit dem Wunsch danach kommt, weil er stark schwitzt. Die NRF-Rezeptur gibt es also fertig als notifiziertes Kosmetikum, aber nicht als Arzneimittel. Das heißt, für die Rezeptur kann man es nicht nutzen.
Ein weiteres Novum: die Dermalinie, die Caelo auswies, weil zum einen viele Kinderärzte die Basiscreme empfählen und sie zum anderen auch häufig von Apotheken angefragt worden sei. Mit der Basiscreme DAC ist sie nun als notifiziertes Kosmetikprodukt, abgefüllt in einer Tube, erhältlich. Man kann sie also direkt abgeben. Dazu kommt eine Dermalotion, die laut Caelo sehr beliebt in den Kliniken für die Pflege der Patienten sei.
Der letzte Stopp: die Firma Fagron. Die erste Innovation: ein Gerät, mit dem sich Pulver direkt volumetrisch abmessen lässt; man stellt einfach ein, welche Menge man abfüllen möchte. Über ein trichterartiges Gebilde fließt das Pulver dann in die Fantaschale oder in Sachets. Außerdem im Sortiment sind stärkere Rührsysteme mit ganz unterschiedlichen Rührstäben, um möglichst ohne Lufteinschlüsse Gele herzustellen. Auch hochviskose Systeme und sogar Wachse ließen sich bis zu zwei Kilogramm damit rühren, hieß es beim Rundgang.