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Innovationen in der Rezeptur
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Was die Arbeit erleichtert

Rezeptur ist eines der Berufsfelder, in dem PTA die wahren Meisterinnen und Meister sind. Spannend und hilfreich sind Innovationen in diesem Bereich. Eine Auswahl vom Rezeptur-Rundgang auf der diesjährigen Expopharm.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 18.09.2026  13:30 Uhr

Die erste Firma auf dem von DAC/NRF organisierten Rezeptur-Rundgang ist PKH Halle, Apomix. In der DDR wurden Rezepturen für die Apotheken zentral hergestellt, und ein bisschen in der Art führt das Unternehmen dieses Vorgehen weiter, indem es zum Beispiel größere Mengen an Salbengrundlagen herstellt. Außerdem im Angebot: ein größeres Sortiment an Konzentratverreibungen und weitere Rezepturhilfen. Die Produkte seien alle, auch online, mit Zertifikaten versehen, informierte die Firma. Der Betrieb ist GMP-zertifiziert, stellt alles selbst her und vertreibt die Produkte hauptsächlich über den deutschen Großhandel.

Eine Stärke des Unternehmens seien Salbengrundlagen ohne Konservierungsmittel. Mitarbeitende stellen zum Beispiel Hydroxyethylcelluloseschleim her, kochen Sirupe und nehmen damit Apotheken besonders aufwendige Herstellungsprozesse ab. Auch Grundlagen für die Herstellung von Augentropfen sind Teil des Angebots. Mit einer Mometasonfuroat-Verreibung, die zum 15. September in Verkehr gebracht wurde, sei das Unternehmen einem Wunsch vieler Apotheken nachgekommen. Apomix stellt außerdem Fertigarzneimittel her, wie Wasserstoffperoxid oder Kühlcreme, und auch eine spezielle Speichelersatzlösung zur Pflege der Mundschleimhaut.

Alles cloudbasiert

Der nächste Stand: Wepa. Das jüngste Mischsystem in der Familie Topitec®, der Topitec Expert, biete zusätzliche Vorteile, zum Beispiel das große Display und einen leiseren Antrieb, hieß es beim Rundgang. Kapselpulvermischsysteme, die an eine kleine Mikrowelle erinnern, garantierten höchste Homogenität.

Das Unternehmen bietet auch Medikamentenkühlschränke an. Die neue Generation Apotec® hat eine automatische Kalibrierung, das heißt, steigt die Temperatur an, wird das Kühlgut gesichert. Alle Kühlschränke seien generell auf 5 Grad Celsius voreingestellt und nach DIN normiert, denn nur dann zahle im Falle eines Notfalls wie einem Stromausfall die Versicherung den entstehenden Schaden. Zusätzlich sorge eine Cloud dafür, dass alle Daten des Kühlschranks automatisch dokumentiert werden. Protokolle werden erstellt und lassen sich herunterladen, wenn zum Beispiel die nächste Revision ansteht.

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