PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Harninkontinenz und Absenkung vorbeugen
-
Fünf Übungen für einen stärkeren Beckenboden

Ist der Beckenboden geschwächt, kann das die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen – etwa durch Harninkontinenz. Vor allem Frauen verlieren nach Schwangerschaft und Geburt häufig die Kontrolle über ihre Blase. Wie sich die Muskulatur im Becken gezielt stärken lässt, erklärt die AOK.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 07.08.2026  16:00 Uhr

Übung 4: Murmel greifen

Setzen Sie sich mit aufrechtem Rücken und leicht gegrätschten Beinen auf einen Stuhl, ohne sich anzulehnen. Spüren Sie Ihre Sitzbeinhöcker auf der Sitzfläche und stellen Sie sich vor, damit eine große Murmel zu greifen und in den Unterleib hineinzuziehen. Spannen Sie anschließend den Bauch an und ziehen Sie den Bauchnabel nach innen. Halten Sie die Spannung einige Sekunden und lassen Sie die Murmel zum Schluss gedanklich langsam wieder herausgleiten.

Übung 5: Leuchten in alle Richtungen

Nehmen Sie im Schneidersitz Platz und richten Sie den Rücken möglichst gerade auf. Ein Hohlkreuz sollte vermieden werden.

Stellen Sie sich nun vor, Ihre Sitzbeinhöcker seien zwei Taschenlampen, die nach unten auf den Boden leuchten. Spannen Sie beim Ausatmen den Beckenboden an und bewegen Sie die Lichtstrahlen in Ihrer Vorstellung so weit wie möglich nach vorn. Entspannen Sie den Beckenboden nach einigen Sekunden kurz und lassen Sie die imaginären Lichtstrahlen anschließend nacheinander nach hinten, nach rechts und nach links wandern.

TEILEN
Datenschutz
Mehr von Avoxa