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Erste Hilfe
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So unterscheidet man Sonnenstich und Hitzschlag

Im Sommer kommt es immer öfter zu Phasen anhaltender Hitze und damit einhergehenden Gesundheitsproblemen. Neben einem Sonnenstich kann es zu einem Hitzschlag kommen – ein lebensbedrohlicher Notfall.
AutorKontaktBarbara Döring
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 22.06.2026  13:30 Uhr

Typische Symptome bei Hitzschlag

Lebensbedrohlich wird es, wenn die Körpertemperatur über 39,5 °C steigt und es zum Hitzschlag (Hyperthermiesyndrom) kommt. Das Risiko besteht vor allem, wenn die Luft nicht nur warm, sondern auch feucht ist, etwa wie es bei Gewitterlagen oft der Fall ist. Der Körper kann die überschüssige Wärme dann nicht durch kühlenden Schweiß ableiten. Auch in geschlossenen Räumen mit schwüler, unbewegter Luft ist besondere Vorsicht geboten.

Bei einem Hitzschlag ist die Haut trocken, heiß und zunächst gerötet. Sinkt der Blutdruck, wird die betroffene Person zunehmend blass.

Typisch für einen Hitzschlag sind außerdem

  • stechende Kopfschmerzen,
  • ein schneller Puls,
  • Schwindel und
  • Übelkeit bis hin zum Erbrechen.

Der Betroffene erscheint verwirrt oder benommen und kann das Bewusstsein verlieren. 

Als erste Maßnahme ist die Person schnell aus der Sonne zu bringen und der Notruf 112 zu wählen. Bei einem Hitzschlag handelt es sich immer um einen Notfall. Bis Hilfe kommt, gilt es, für Kühlung zu sorgen.

Anders als beim Sonnenstich sind beim Hitzschlag nicht nur Kopf und Nacken mit feuchten Tüchern zu bedecken, sondern der gesamte Körper. Auch das Zufächeln von Luft verschafft Kühlung. Ist die Person bei Bewusstsein, sollte der Oberkörper etwas höher gelagert sein und Wasser oder Saftschorle angeboten werden. Bei Bewusstlosigkeit ist der Körper in die stabile Seitenlage zu bringen.

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