Um die Bevölkerung rechtzeitig auf gesundheitsgefährdende Wetterlagen aufmerksam zu machen, gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Hitzewarnungen heraus, wenn eine starke Wärmebelastung erwartet wird und Wohnräume nachts nicht mehr ausreichend abkühlen können.
Dabei gelten zwei Warnstufen:
Informationen zur Wetterlage bietet der DWD auf seiner Website oder über die WarnWetter-App.
Übrigens: Wenn nach einer Hitzewelle die Temperaturen schnell sinken, gilt noch keine Entwarnung für die Gesundheit. Einige Tage nach einer schnellen Wetteränderung kann das Schlaganfallrisiko erhöht sein, so das Ergebnis einer Studie der Universität Jena. Denn sinken die Temperaturen schnell, verengen sich die Gefäße, damit der Körper nicht auskühlt. Ein mögliches Blutgerinnsel wäre dann leichter in der Lage, ein Gefäß im Gehirn zu verschließen. Das betrifft vor allem Patienten mit einem ausgeprägten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Diese sollten demnach bei Temperaturstürzen aufmerksam sein und auf die typischen Zeichen eines Apoplex achten.

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Mit ein paar Verhaltensregeln gelingt es, auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren, ob zu Hause oder im Urlaub im sonnigen Süden:
Artikel im Original erschienen im Juni 2024