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So unterscheidet man Sonnenstich und Hitzschlag

Im Sommer kommt es immer öfter zu Phasen anhaltender Hitze und damit einhergehenden Gesundheitsproblemen. Neben einem Sonnenstich kann es zu einem Hitzschlag kommen – ein lebensbedrohlicher Notfall.
AutorKontaktBarbara Döring
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 22.06.2026  13:30 Uhr

Hitzewarnungen beachten

Um die Bevölkerung rechtzeitig auf gesundheitsgefährdende Wetterlagen aufmerksam zu machen, gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Hitzewarnungen heraus, wenn eine starke Wärmebelastung erwartet wird und Wohnräume nachts nicht mehr ausreichend abkühlen können.

Dabei gelten zwei Warnstufen:

  1. Die erste warnt vor starker Wärmebelastung, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 °C oder darüber liegt.
  2. Stufe zwei liegt vor, wenn bei Werten ab 38 °C am frühen Nachmittag eine extreme Wärmebelastung besteht.

Informationen zur Wetterlage bietet der DWD auf seiner Website oder über die WarnWetter-App.

Übrigens: Wenn nach einer Hitzewelle die Temperaturen schnell sinken, gilt noch keine Entwarnung für die Gesundheit. Einige Tage nach einer schnellen Wetteränderung kann das Schlaganfallrisiko erhöht sein, so das Ergebnis einer Studie der Universität Jena. Denn sinken die Temperaturen schnell, verengen sich die Gefäße, damit der Körper nicht auskühlt. Ein mögliches Blutgerinnsel wäre dann leichter in der Lage, ein Gefäß im Gehirn zu verschließen. Das betrifft vor allem Patienten mit einem ausgeprägten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Diese sollten demnach bei Temperaturstürzen aufmerksam sein und auf die typischen Zeichen eines Apoplex achten.

Artikel im Original erschienen im Juni 2024

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