Um gesundheitliche Folgen abzuwenden, sei eine Kombination aus individuellen und städteplanerischen Maßnahmen erforderlich. »Ausreichendes Trinken, kühle Aufenthaltsorte auch während der Nachtstunden und die Vermeidung körperlicher Anstrengung in der Hitze sind Schutzmaßnahmen, die jeder ergreifen kann«, sagte der Gefäßspezialist. Gleichzeitig sollten die Kommunen Hitze-Gesundheits-Warnsysteme etablieren und eine bessere Hitzeabwehr organisieren.
Das seien etwa klimatisierte öffentliche Räume, mehr Bäume, Grün- und Wasserfontänenflächen in Städten für mehr Verdunstungskühlung, helle Straßenbeläge und kostenloses Trinkwasser an öffentlichen Orten. »Für gefährdete Gruppen muss es insgesamt mehr Möglichkeiten geben, sich abkühlen zu können.«