| Isabel Weinert |
| 18.09.2026 13:30 Uhr |
Die Hauptinnovation aber sei eine neue Darreichungsform für die Rezeptur: eine spezielle Apparatur, um mit Wirkstoff beladene Filme herzustellen. Rezeptursubstanz ist eine viskose Lösung. Dann gibt es zusätzlich Pulver, das man einarbeitet, sowie den Wirkstoff. Der Wirkstoff und die gesamte Rezepturmasse werden dann auf eine Platte in einen Rahmen gegeben und ausgestrichen. Resultat ist ein Film auf der Platte, der sich zuschneiden lässt. Die Platte ist skaliert. So lassen sich entsprechend der benötigten Dosis kleine Plättchen exakt teilen.
Diese Plättchen werden unter den Gaumen gelegt und lösen sich nach 30 Sekunden auf. Möglich sei eine orale Darreichung, aber auch eine vaginale Applikation, informierte die Firma. Letztere lasse sich mit bis zu 200 mg Wirkstoff belegen, die Gaumenplättchen mit bis zu 50 mg.