PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Leuchtende Blüten, kräftige Kerne
-
Was die Feuerbohne besonders macht

Leuchtend rote Blüten, kräftige Ranken und gesprenkelte Samen: Die Feuerbohne ist Zierpflanze und Lebensmittel zugleich. Als Prunk- oder Käferbohne bringt sie Farbe in den Garten, aber auch Substanz auf den Teller. Ihr mild-nussiger, leicht mehliger Geschmack passt zu Salaten, Eintöpfen und mediterranen Gerichten.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 25.08.2026  08:00 Uhr

Roh tabu

Wie andere Bohnen enthalten Feuerbohnen im rohen Zustand Lektine, darunter Phasin. Der Verzehr roher Bohnen kann Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall auslösen – beim Putzen zu probieren, ist daher keine gute Idee. Frische Bohnen müssen vollständig durchgegart werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für frische Hülsenfrüchte mindestens 30 Minuten Kochen. Schonendes Dünsten oder bloßes Erwärmen reicht nicht aus. Getrocknete Samen werden mindestens fünf Stunden, besser über Nacht, in kaltem Wasser eingeweicht. Das Einweichwasser wegschütten, die Bohnen abspülen, in frischem Wasser aufkochen und je nach Größe und Alter etwa 45 bis 90 Minuten weich garen.

Mit ihrer cremigen Konsistenz und dem leicht nussigen Aroma vertragen Feuerbohnen kräftige Begleiter. Klassisch harmonieren sie mit Zwiebeln, Essig und Kürbiskernöl. Mediterran passen Tomaten, Paprika, Knoblauch, Rosmarin und Olivenöl. In Eintöpfen passen dazu Kartoffeln, Wurzelgemüse, Kohl oder Kürbis, in Salaten Rucola, Gurke, Mais, Feta oder Apfel. Püriert ergeben sie einen Brotaufstrich, zerdrückt können sie Bratlinge binden. Auch in Minestrone oder Chili machen sie eine gute Figur.

TEILEN
Datenschutz
Mehr von Avoxa