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Gürtelrose
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Wenn Viren an die Nerven gehen

Wer sich einmal mit Herpes-zoster-Viren infiziert und die Windpocken durchgemacht hat, bei dem überdauern die Erreger ein Leben lang in den Nervenzellen. Jederzeit können sie aus ihrem Tiefschlaf erwachen und in Form einer Gürtelrose wiederkehren. Warum es so wichtig ist, dann schnell zu handeln.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 28.08.2026  16:00 Uhr

Wirksam und sicher

Die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs sind durch mehrere Studien auch bei eingeschränktem Immunsystem belegt. »Die Impfung schützt davor, die Erkrankung erst gar nicht zu bekommen oder zumindest nur abgeschwächt«, sagt Lehmann. »Die Gürtelrose verläuft dann nicht so fulminant und vor allen Dingen treten sehr viel seltener Komplikationen wie sehr starke neuralgische Schmerzen auf.«

Manche Personen berichten von Beschwerden nach der Impfung. »Etwa 30 Prozent der geimpften Personen zeigen eine etwas stärkere Immunreaktion«, berichtet die Infektiologin. Für 24 bis 48 Stunden fühlten sie sich vielleicht müde, manchmal käme es zu leichtem Fieber oder auch mal Gliederschmerzen. Dies sei jedoch nicht ungewöhnlich und eine normale Reaktion des Immunsystems.

Die Expertin vergleicht die Reaktion mit den Bemühungen beim Bau eines Zauns, um ein Haus zu sichern. Dabei könnte man sich auch mal mit dem Hammer auf den Finger hauen, schwitzen oder Muskelkater bekommen. Das sei zwar unangenehm, doch danach sei das Haus geschützt – wie auch der Körper nach der Impfung. Ein anschauliches Bild, um Patienten die Angst vor möglichen Nebenwirkungen zu nehmen.

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