Ob in Sandalen, Flip-Flops oder barfuß im Sand: Im Sommer zeigen wir oft und gerne unsere Füße. Damit sie auch zum Hingucker werden und ganz nebenbei auch nicht schmerzen, können PTA wichtige Tipps geben.Hornhaut und Schrundenübermäßige Verhornung durch erhöhten DruckUrsachen etwa langes Stehen, falsches Schuhwerk, starkes Übergewicht oder FußfehlstellungenHornhaut besitzt nur wenige Talgdrüsen und trocknet leicht aus, Einrisse bis in tiefere Hautschichten (Schrunden) möglich, schmerzhaft und erhöhtes EntzündungsrisikoEincremenFüße regelmäßig eincremen, ein-bis zweimal täglich sowie nach dem Baden oder Duschen (etwa mit Linola ® Fußcreme oder Weleda® Fußbalsam)bei stärkerer Verhornung auf Zusätze wie Salicylsäure, Milchsäure oder Harnstoff (Urea) achten (wie Eucerin® UreaRepair 10% Urea Fußcreme oder Eubos® Trockene Haut Urea 10% Fußcreme)bei bestehenden Schrunden Füße ein- bis zweimal täglich mit Dexpanthenol-haltigen Produkten pflegen (Schrundensalben, etwa von Gehwol® oder Scholl®)bei oberflächlichen Rissen können Sprühpflaster zusätzlich schützenWohltuendes Fußbadein- bis zweimal wöchentlich10 bis 15 Minutenkeine stark entfettenden Waschlotionen oder Seifen verwendenZusätze wie ätherische Öle oder Salze können die Pflege unterstützen (etwa Gehwohl® Fußbad)bei starker Hornhaut Zusätze mit Salicylsäure oder Harnstoff verwenden (wie Allgäuer Latschenkiefer® Hornhaut Reduzierer Fußpflegebad)erweichte Hornhaut vorsichtig entfernen, zum Beispiel mit Bimsstein oder Hornhautfeile, niemals scharfe Messer oder Skalpelle verwendenHühneraugenlokal begrenzte Verdickung der obersten Hautschicht (Clavus)durch permanenten Druck von Schuhen oder Fehlbelastungzunächst rundliche, erhabene Hornhautschwielespäter harter, kegelförmiger Zapfen mit hellem MittelpunktKern kann auf darunterliegende Nerven drückendadurch stechende Schmerzen beim Stehen oder GehenPatienten mit Gelenkerkrankungen oder Fußfehlstellungen häufiger betroffenEntlastungwichtigste Maßnahme: passende, druckentlastende SchuheSchuhe regelmäßig wechselnEntlastung durch Druckschutzringe oder Zehenkeile (wie Hansaplast® Hühneraugen Druckschutzringe oder Gehwol® Zehenspreizer G)oberflächliche Hornhaut nach einem Fußbad vorsichtig entfernen (siehe oben)Keratolytikasalicylsäurehaltige Pflaster (wie Gehwohl® Hühneraugenpflaster, Guttaplast®) sowie Lösungen mit Salicylsäure und/oder Milchsäure (wie Clabin® N, Collomack® Topical Lösung)Pflaster auf gereinigte Haut aufbringen, gegebenenfalls zuschneiden und fixierenLösungen ein- bis dreimal täglich punktuell auftragenPflaster je nach Präparat täglich oder jeden zweiten Tag wechselnumliegende Haut bei Lösungen sowie bei Pflastern ohne Schutzring mit Zinksalbe oder Vaseline schützenbei flüssigen Präparaten vor jeder erneuten Anwendung den bestehenden Film entfernennach einigen Tagen die aufgeweichte Hornhaut nach einem warmen Fußbad vorsichtig abtragenBitte zum Arzt oder PodologenDiabetikerbei größeren Hühneraugen, die auf die beschriebenen Maßnahmen nicht oder nicht ausreichend ansprechenbei wiederholt auftretenden HühneraugenKinderbei Verdacht auf Dornwarzen, erkennbar am meist bräunlichen Punkt in der Mittebei Entzündungen