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Neueinführung
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Erste Therapie für WHIM-Syndrom im Handel

Das Medikament Xolremdi® 100 mg Hartkapseln von Norgine kam zum 1. September auf den deutschen Markt. Enthalten ist der neue Wirkstoff Mavorixafor. Es handelt sich in der EU um die erste beim WHIM-Syndrom zugelassene Therapie.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 01.09.2026  10:00 Uhr

Zuverlässige Verhütung nötig

Vor Beginn der Behandlung ist bei Frauen im gebärfähigen Alter ein negativer Schwangerschaftstest einzuholen. Sie müssen während der Behandlung und für drei Wochen nach der letzten Dosis eine zuverlässige Verhütungsmethode, zum Beispiel eine Doppel-Barrieremethode, anwenden, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten während der Einnahme von Xolremdi und für mindestens drei Wochen nach Beendigung der Behandlung beim Geschlechtsverkehr Kondome verwenden.

Bei Stillenden ist zu entscheiden, ob das Stillen während der Behandlung und für drei Wochen nach der letzten Dosis zu unterbrechen ist oder ob die Behandlung mit Xolremdi abzusetzen ist.

Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Nebenwirkungen, Ausschlag und Kopfschmerzen. Die gastrointestinalen Nebenwirkungen treten zu Therapiebeginn auf und klingen in der Regel innerhalb der ersten drei Monate ab.

Xolremdi ist im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius zu lagern.

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